Pflanzenkohle ist eines der ältesten

natürlichen Heilmittel

Holzkohle ist eines der ältesten Hausmittel gegen Verdauungsstörungen sowohl bei Menschen als auch bei Haustieren (Cato, §70, 1935). Neben Kräutern und Tonerde wurde Holzkohle von Tierhaltern fast aller Kulturen für die Behandlung sämtlicher innerer und einiger äußerer Krankheiten ihrer Tieren verwendet. Es hat offenbar nie geschadet, aber meistens genützt (Derlet and Albertson, 1986). Während die Kohle für einige Tierarten wie Hühner und Schweine pur verabreicht wurde, gab man sie anderen Tieren gemischt mit Butter (Rinder), Eiern (Hunde) oder mit Fleisch (Katzen) (O’Toole et al., 2016).

Fachzeitschriften für Landwirtschaft und Tierhaltung aus dem späten 19ten und frühe 20ten Jahrhundert diskutierten ausgiebig sogenannte „tonische Mittel“ für Kühe. Diese bestanden hauptsächlich aus Holzkohle und enthielten zudem Gewürze wie Pfeffer oder bittere Enzianwurzel. Die Hersteller dieser tonischen Mittel behaupteten, sie würden Verdauungsstörungen beheben, den Appetit verbessern und die Milchproduktion erhöhen (Pennsylvania State College, 1905).

In den USA wurde Holzkohle damals offenbar als vorzüglicher Futterzusatz zur Erhöhung des Butterfettgehaltes von Milch angesehen. Anfang des 20ten Jahrhunderts hielt man dort Wettkämpfe für den Buttermilchgehalt von Kuhmilch ab, und die Landwirte legten entsprechend viel Sorgfalt auf die Zusammenstellung der Futterrationen: „Die Getreidemischung, die während der Versuchsphase gefüttert wurde, bestand aus 50 kg getrocknetem Gärgetreide, 25 kg Weizenbran, 50 kg gemahlenen Hafer, 50 kg Maisbrei, 50 kg Baumwollsaatmehl… Holzkohle fehlt, wenn überhaupt, so nur selten in den Mischungen der Kuhzüchter“ (Savage, 1917). Später berichteten (Totusek und Beeson, 1953), dass Pflanzenkohle-Produkte spätestens seit 1880 in der Schweinezucht und seit 1940 in der Hühnerhaltung als Futtermittel eingesetzt wurden, und zitieren eine Vielzahl von Veröffentlichungen aus der ersten Hälfte des 20ten Jahrhunderts. Etwa zur gleichen Zeit schrieben (Steinegger und Menzi, 1955): „Es ist in der Schweiz allgemein üblich, Holzkohle zum Hühnerfutter und zum Legehennen-Mehl zu mischen, um Verdauungsproblemen vorzubeugen und überhaupt die Verdauung zu regulieren“.

Ein Lösungsansatz für

die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft.

Der Einsatz von Pflanzenkohle in der Tierproduktion bietet Lösungsmöglichkeiten für die immer komplexer werdenden Probleme in der modernen Landwirtschaft, welche insbesondere dem maximalen Gewinnstreben unter Missachtung der physiologischen Ansprüche der Tiere geschuldet sind. Die Adsorptionseigenschaften der Pflanzenkohle gestatten das Binden verschiedenster toxischer Substanzen im Magen-Darm-Trakt einschließlich der Entgiftung bereits resorbierter, insbesondere lipophiler Toxine aus dem Plasma über eine „Enterale Dialyse“. Der Oxydation und Desaminierung biogener Amine kommt zudem eine besonders stabilisierende Funktion im Darm zu. Dysbiosen können durch die Pflanzenkohle sehr effizient beeinflusst, bzw. können Eubiosen trotz Milieuschwankungen im Verdauungstrakt deutlich länger aufrechterhalten werden.
Es bleibt zu wünschen, dass die Landwirte das Potenzial der Pflanzenkohle für die Tier – und Pflanzenproduktion erkennen. Dazu gehören: Erzeugung von grundlastfähiger Energie, Nutzbarmachung nicht erschlossener Biomassen (Knicknutzung etc.) ohne Konkurrenz zu landwirtschaftlichen Nutzflächen sowie die Schließung regionaler Stoffkreisläufe.
Die Stabilisierung der aufeinander abgestimmten Mikrobiota in und außerhalb des Darmes von Wiederkäuern unter Beachtung der regionalen Biotope muss im Vordergrund der Überlegungen stehen. Insbesondere eine gesunde Mikrobiota des Bodens sollte Schwerpunkt aller Überlegungen sein, da sie die Grundlage des Lebens ist.

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